Schnupfen

Die besten Hausmittel gegen Schnupfen

Hilfe, wenn die Nase läuft
Die Nase läuft, juckt oder brennt – das sind oft die ersten Anzeichen eines Schnupfens. Häufiges Niesen soll die Erreger wieder hinausschleudern. Später hilft dabei der „Fließschnupfen“. Im Lauf der Infektion schwellen die Schleimhäute zu, und es fällt immer schwerer, durch die Nase zu atmen. Das Beste gegen Schnupfen ist, die Schleimhaut feucht und das Nasensekret flüssig zu halten.

*** Erkältungsbäder ***
Bäder mit einem Zusatz aus Menthol-, Eukalyptus-, Thymian- oder Fichtennadelöl fördern die Durchblutung, lindern Gliederschmerzen und erhöhen die Körpertemperatur. Ihre ätherischen Öle lösen Sekret aus Nase und Bronchien.

Die Badewanne mit 38 Grad warmem Wasser füllen und zehn Minuten baden. Wer Kreislaufbeschwerden hat, füllt die Wanne nur zur Hälfte. Mit Fieber sollte man auf ein Bad verzichten, es würde den Körper zu sehr belasten.

*** Fußbäder ***
Ein Fußbad, dessen Temperatur nach und nach steigt, verbessert die Durchblutung der oberen Atemwege.

34 Grad warmes Wasser etwas mehr als knöcheltief in die Bade- oder Duschwanne einlaufen lassen. Innerhalb der nächsten 20 Minuten immer heißeres Wasser hinzugeben, bis die Temperatur auf etwa 41 Grad angestiegen ist. Einige Minuten in dem heißen Wasser bleiben. Danach Füße abtrocknen, warme Strümpfe anziehen und eine halbe Stunde ruhen.

*** Kopfdampf ***
Heißer Wasserdampf mit Zusätzen befeuchtet die Nasenschleimhäute, löst fest sitzendes Sekret und wirkt – je nach Zusatz – desinfizierend.

Zwei Liter Wasser zum Kochen bringen. Drei Esslöffel Salz oder eine Hand voll Kamillenblüten in einen großen Topf geben. Das Wasser darauf gießen. Dann das Gesicht über die Schüssel halten, den Kopf mit einem großen Handtuch abdecken und zehn Minuten lang durch die Nase tief ein- und ausatmen. Das Salz wirkt desinfizierend und schleimlösend. Die Kamille desinfiziert und hemmt Entzündungen. Menschen mit einer Allergie gegen Korbblütler dürfen sie aber nicht anwenden.

***Heiße Hühnersuppe ***
US-Forscher fanden heraus, dass Inhaltsstoffe der Hühnersuppe antibakteriell wirken und Infekte der oberen Atemwege hemmen. Die heiße Suppe erhöht außerdem die Körpertemperatur und lindert Gliederschmerzen.

Nur die selbst gekochte Hühnersuppe hilft wirklich, Fertigprodukte haben nach Erkenntnis der amerikanischen Forscher einen viel schwächeren Effekt.

Das Rezept: ein Suppenhuhn mit Suppengemüse (Lauch, Sellerie, Karotten, Petersilie), Lorbeerblättern und Wacholderbeeren in Gemüsebrühe erhitzen und eineinhalb Stunden köcheln lassen. Suppennudeln abkochen, mit klein geschnittenem Hühnerfleisch in der Brühe servieren. Mindestens zwei Teller am Tag essen.

*** Nasenspülungen ***
Nasentropfen oder -sprays aus der Apotheke können die Schleimhäute abschwellen lassen. Salzwasser erfüllt den gleichen Zweck, desinfiziert und löst den Schleim.

Für die Kochsalzlösung eine Messerspitze Salz in 0,2 Liter warmem Wasser verrühren. Ein wenig Salzwasser in die hohle Hand gießen und durch das rechte Nasenloch einziehen. Kopf auf die rechte Seite neigen, damit das Wasser in die Nebenhöhle laufen kann. Danach die linke Seite behandeln. Mehrmals täglich wiederholen. In der Apotheke gibt es außerdem spezielle Nasenduschen, mit denen man die Nasengänge und Nebenhöhlen spülen kann. Regelmäßig angewendet sollen Nasenspülungen vorbeugend gegen Schnupfen wirken.



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